|
geschrieben am: 04.09.2009 um 09:38 Uhr IP: gespeichert
|
|
Ich habe bei der Nestkontrolle die Babys gar nicht berührt, höchstens um sie mal etwas zu trennen, damit ich auch alle Bäuche begutachten kann.
Wenn die Mutter die Kleinen gesäugt hat, dann sind die Bäuche straff, etwas rund (gewölbt) und voll. Das kann man eigentlich ohne Berührung gut erkennen. Wenn du dir unsicher bist, streiche kurz darüber.
Nicht gesäugte Babys werden sehr faltig (Bauch und später auch am Rücken), haben dünne Bäuche und die sind auch schlaff.
Wenn du das Gefühl hast, dass sie nicht sie voll sind die Bäuche wie normal. Dann könnte es sein, dass die Mutter das Säugen abgebrochen hat, weil sie sich gestört fühlte. Dann musst du im Laufe des Tages oder am Abend nochmal schauen und wenn es dann immer noch so ist und die Babys schlechter aussehen, dann musst du sofort handeln.
Kaninchenmütter säugen ihre Babys nur 1-2 mal am Tag und meist Nachts. Ansonsten ignorieren sie das Nest und halten sich meist abseits vom Nest auf (um keine Fressfeinde anzulocken - ist noch ein Instinkt).
Wie ich schon in meiner eigenen Erfahrung geschildert habe, klappt die Anlegemethode im Notfall am besten, setzt aber voraus, dass die Mutter genügend Milch hat. Die Anlegemethode hat auch höhere Erfolgschancen, als die Aufzucht mit Ersatzmilch.
Wichtig ist, dass deine Häsin viel kalziumreiche Nahrung bekommt (für die Milchbildung). Fenchel, Dill, Möhrenkraut eignen sich hervorragend. Lies dir auch nochmal die Ernährungsliste durch, welche Kräuter milchbildend wirken und welche man lieber nicht füttern sollte bei der Jungenaufzucht. |
LG von Nadine mit Teddy & Soraya
Fixi, Pepita, Nelly, Othello & Gigolo - Ich trage euch auf Ewig in meinem Herzen!
LangOhrWelt >KLICK HIER!<
|
|
|
|