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geschrieben am: 19.11.2012 um 11:51 Uhr IP: gespeichert
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Ich finde die Idee von Nachtschwarz sehr gut, erst mal die guten Aspekte, wie das Gehege zu loben - wichtig ist, dass du eine gemeinsame Ebene herstellst, auf der ihr euch gleichwertig austauschen könnt. Wie du schon schreibst, möchtest du nicht, dass er sich bevormundet fühlt und dicht macht, diese Bedenken halte ich für absolut richtig, denn genau das passiert im Konfliktfall, wenn man den anderen "bevormundet" - der andere versucht sich gegen die Bevormundung zu wehren und ist dann schon nicht mehr offen für weiteres "Input". Wenn ich auf andere zugehe, weil ich ihnen einen Tip mitgeben möchte, picke ich erst mal das Gute heraus und bewundere es. Wenn ich das Gefühl habe, der andere freut sich und nimmt das an, erzähle ich meistens, wie es mir mit der Kaninchenhaltung früher ging, und was ich gelernt habe und streue diese Tips dann eher beiläufig ein. Die gewonnen Erkentnisse untermale ich mit einem überraschten Tonfall, z.B. "meine Kaninchen hatten früher schmerzhafte Aufgasungen, aber erst meine Tierärztin brachte mich darauf, dass das an dem getreidehaltigen Pelletfutter liegt, welches nicht für den Kaninchenmagen geeignet ist" - wenn ich merke, der andere ist nun auch überrascht, streue ich eine Alternative ein: "Meine Tierärztin riet mir, bei Gemüse und Heu zu bleiben, so wie Sie das machen, und evtl. ein paar verträgliche Zusätze zu füttern, wenn es draussen sehr kalt ist, z.B. Sonnenblumenkerne oder Hirse, die werden viel besser vertragen. Seither geht es meinen Kaninchen deutlich besser". Meistens muss man sich damit begnügen, dem anderen Anregungen zu geben. Alles andere verärgert meistens nur und bringt nicht weiter, leider  |
Liebe Grüße,
Bianca mit den Langohren Biene, Blume und Pepino und der Samtpfotenbande,
Nelly- Maus immer im Herzen |
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